Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat sich zur anhaltenden Kritik an seiner aggressiven Fahrweise geäußert und dabei Parallelen zu Michael Schumacher und Ayrton Senna gezogen. Sein Konkurrent Lando Norris bereite ihm zwar aktuell Schwierigkeiten, „das Leben zur Hölle“ machen, könne der Brite ihm allerdings nicht.
Die Aufregung rund um die zwei satten Zeitstrafen für Verstappen und die anhaltende Kritik an seiner aggressiven Fahrweise halten die Formel 1 weiter in Atem. Der Niederländer selbst will sich davon aber nicht beeinflussen lassen und weiter an seiner Art des Fahrens festhalten. Die Kritik perlt dabei scheinbar an ihm ab und er zieht sogar Vergleiche zu zwei absoluten Legenden.
Denn auch Senna und Schumacher wurden einst für ihre angriffslustige Art zu fahren kritisiert. Ob Verstappen die aktuellen Debatten um seinen Fahrstil also als Kompliment sieht? „Komplimente sind mir egal, ich will gewinnen. Und dafür gebe ich immer alles! Das verbindet mich vermutlich mit Fahrern wie Michael. Er hat auch nie etwas unversucht gelassen, um die größtmögliche Chance auf Erfolg zu haben“, erklärt der 27-Jährige gegenüber „Bild“.
„Teams sind nahe zusammen“
Wer Erfolg in der „Königsklasse“ haben möchte, der dürfe sich nicht von Ängsten leiten lassen, betont der Niederländer und sieht auch hier Ähnlichkeiten zu Schumacher: „Sowohl im Auto, mit seinem Fahrstil als auch außerhalb, wenn es um die Entwicklung des Autos ging. Es gibt keinen Platz für Angst – aber man muss auch seinen gesunden Menschenverstand nutzen.“
Mit dieser Einstellung will er sich auch in diesem Jahr die WM-Krone aufsetzen. Auch wenn McLaren-Pilot Norris ein harter Gegner sei. „Lando ist ein sehr guter Fahrer, aber es gibt nicht diesen einen großen Rivalen, der mir das Leben zur Hölle macht“, erklärt der Red-Bull-Pilot und betont abschließend: „Die Teams sind zu nah beieinander, als dass es immer nur ein Zweikampf ist. Jedes Wochenende ist anders. Einige Autos funktionieren auf einigen Strecken besser als auf anderen. Genauso ist es bei Fahrern.“ Eine heißes Saisonfinale wird er auf jeden Fall.
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