Wolfsburg-Trainer Ralph Hasenhüttl hat mit seinem Team einen bitteren Sonntag erlebt. Gegen Werder Bremen verloren die „Wölfe“ mit 2:4 und zeigten eine schwache Leistung. Hasenhüttl zeigt sich enttäuscht und will, während der Druck auf ihn wächst, nun den „Finger in die Wunde legen“.
Für Wolfsburg läuft es in dieser Saison noch gar nicht nach Plan. Sieben Punkte hat die Hasenhüttl-Truppe nach sieben Spieltagen auf dem Konto, findet sich so im Tabellenkeller wieder. Bei der Niederlage gegen Werder Bremen gab es einen zeitweise blutleer anmutenden Auftritt.
Sorgen um den Kapitän
„Wir waren heute nicht mutig genug. Das sind nicht wir“, zeigte sich Hasenhüttl nach der Partie zerknirscht und „sehr, sehr enttäuscht“ vom Auftritt seiner Schützlinge. Der Österreicher gerät dadurch zunehmend unter Druck, dabei schien sich das Team zuletzt etwas zu stabilisieren. „Wir haben uns heute viel kaputt gemacht von dem, was wir uns die letzten Wochen aufgebaut haben“, ist Hasenhüttl deshalb auch angefressen.
Der Trainer will nun den „Finger in die Wunde legen“ und an den Problemen arbeiten. Doch die Sorgenfalten sind am Sonntag noch größer geworden. Kapitän Maximilian Arnold hat sich nach einem Zweikampf mit ÖFB-Legionär Romano Schmied verletzt und wird wohl länger ausfallen. „Starke Rippenprellung, er musste sofort raus. Und wenn Maxi rauswill, dann ist es schon was Seriöses“, resümiert Hasenhüttl.
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