Es passierte, wie es immer passiert, wenn kleine Kinder daheim einen Unfall erleiden – die Eltern haben einen kurzen Moment nicht hingeschaut. Dieses Mal geschah das Unglück in Pierbach im oberösterreichischen Mühlviertel, wo der kleine Niklas mit der Hand in den Fleischwolf griff und schwer verletzt wurde.
Die 30-jährige Mama von Niklas aus dem Bezirk Freistadt war am Sonntagvormittag damit beschäftigt, aus altem Toastbrot Brösel herzustellen. Dafür hatte sie den elektrischen Fleischwolf auf ein fahrbares Podest gestellt und mit getrocknetem Brot befüllt.
In Öffnung gegriffen
Der Fleischwolf lief schon, als der zweijährige Bub in einem unbeobachteten Moment auf das Podest kletterte und mit der rechten Hand in die Einfüllöffnung griff. Dabei berührte er die rotierende Förderschnecke mit seinen Fingern und die Schnecke erfasste Ring- und Mittelfinger, riss eine Fingerkuppe ab. Die Mutter half ihrem Kind sofort, stellte den Fleischwolf ab und rief die Rettung. Nach der notärztlichen Versorgung wurde der Bub mit dem Rettungshubschrauber in das Unfallspital nach Linz eingeliefert.
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