Nach neun Löchern der Finalrunde des Ladies European Tour-Turniers lag Golf-Ass Emma Spitz nur einen Schlag hinter der späteren Siegerin Chiara Tamburlini auf Platz zwei. Dann riss der Faden. Aber auch Rang acht ist ein starkes Ergebnis. Und am Flughafen gelang ihr ebenfalls noch ein Erfolgserlebnis.
Emma Spitz war als Zweite mit vier Schlägen Rückstand auf Chiara Tamburlini in die Finalrunde gegangen. Doch die Niederösterreicherin übte mit starken Schlägen früh viel Druck auf die Schweizerin aus. Nach neun Löchern betrug ihr Rückstand nur noch einen Schlag. Die Eidgenossin, die klare Führende der Saisonwertung ist, verbeugte sich später vor der Spielerin des GC Schloss Schönborn: „Emma hat am Anfang großartig gespielt, da war es eine ganz knappe Geschichte.“
„Es wäre mehr drin gewesen“
Doch dann riss der Faden im Spiel von Spitz. Besonders bitter auf den zweiten neun Löchern waren die Schlagverluste auf den Par-5-Bahnen. Emma dazu: „Das war natürlich bitter. Im Nachinein wäre es besser gewesen, dass ich aus nicht ganz leichten Lagen etwas weniger riskiert und vorgelegt hätte. Aber das ist müßig. In Summe bin ich natürlich trotzdem zufrieden, aber es wäre wirklich mehr drin gewesen.“
In der Saisonwertung schon auf Platz 15
Nach dem vierten Top-Ten-Resultat der Saison liegt die 23-Jährige in der Saisonwertung schon auf Platz 15. Der Rückstand zu den Top Ten, die sich für die Final Stage der Tour School der Ladies PGA Tour in den USA qualifizieren, ist gering: „Wir haben noch drei Turniere. Mal schauen, ob ich die Top Ten noch knacken kann.“ Übernächste Woche geht es für Spitz in Indien weiter.
Fluglinie verlangte zu viel Geld
Sonntag flog sie über Bangkok nach Wien. Auf dem Flughafen in Taiwan hatte sie beim Einchecken noch ein Erfolgserlebnis: „Mit dem Golfbag gibt es immer Theater. Oft wird zu viel Geld verlangt. Sie wollten von mir 250 Euro. Aber bei meinem Flug von Bangkok nach Wien ist das Golfbag enthalten. Das habe ich ihnen gezeigt, musste dann nur noch 165 Euro zahlen.“
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