Um rund fünf Prozent müssen Wintersportler heuer mehr auf den Tresen legen, wollen sie mit Lift oder Seilbahn den Berg hinauf.
Dass sich die Preise für Vorarlbergs Skilifte jedes Jahr steigern, ist längst zum Standard geworden. Fraglich ist dann nur noch, um wie viel die Tickets teurer werden. Heuer werden es im Schnitt knapp über fünf Prozent sein – zumindest bei den Saisonkarten. Auch für die Tageskarten werden wohl um rund fünf Prozent mehr verlangt werden. Andreas Gapp, Sprecher der Seilbahnbetreiber, begründet die Teuerung mit erhöhten Personalkosten und Investitionen in die Infrastruktur.
Dynamische Preisgestaltung
Was sich zudem mehr und mehr durchzusetzen scheint, ist die sogenannte dynamische Preisgestaltung. Das bedeutet, dass die Tickets nicht mehr jeden Tag zum selben Preis angeboten werden, sondern je nach Nachfrage und Buchungszeitpunkt höher oder niedriger ausfallen. Das haben bisher schon einige Skigebiete in Vorarlberg so gehandhabt – etwa die Silvretta Montafon oder auch das Brandnertal -, andere ziehen in der kommenden Saison nach.
Neues gibt es auch vom Skigebiet Schetteregg im Bregenzerwald: Der Plan der Gemeinde Egg, die Gesellschaftsanteile aufzukaufen und dann Investoren zu suchen, scheiterte. Nicht zuletzt daran, dass auch zwei andere Miteigentümer daran interessiert sind, die Gesellschaft zu übernehmen und weiterzuführen. Diese Pläne werden nun von der Gemeinde geprüft – wie es mit dem Skigebiet, das dringend Investitionen in Millionenhöhe benötigt, weitergeht, steht damit weiter in den Sternen.
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