Der Sonnen-Sommer brachte neue Rekorde an Sonnenstrom in Oberösterreich. Am 18. Juni erzeugten die an das Stromnetz der Netz Oberösterreich angeschlossen PV-Anlagen 12,7 Millionen Kilowattstunden Strom. Diese Menge entspricht dem Tagesverbrauch von 1,4 Millionen Haushalten und ist der höchste jemals im Stromnetz der Netz Oberösterreich gemessene Sonnenstrom-Anteil eines einzelnen Tages.
Das Sommerhalbjahr 2024 (April bis September) war in Summe das bisher sonnenstromstärkste in der Messgeschichte. 72.668 PV-Anlagen mit einer Leistung von 1.136 Megawatt tragen schon heute dazu bei, bei Sonnenschein rund ein Viertel des Gesamtstrombedarfs im Industriebundesland Oberösterreich zu decken. Die Tendenz ist weiter steigend: für weitere 10.492 Anlagen mit fast 700 Megawatt Leistung sind Einspeisekapazitäten reserviert und zugesagt.
Mehr als 10.000 Anlagen beantragt
Für weitere 10.821 Anlagen wurde bis 1. Oktober 2024 ein neuer Antrag auf Netzzugang gestellt. Die neue automatisierte Anmeldung funktioniert und 40 Prozent der Anfragen wurden vom Computer freigegeben, der Rest noch händisch überprüft.
Die PV-Leistungen, die unsere Kunden jetzt nutzen können, sind nur durch ein effizientes und leistungsfähiges Stromnetz möglich. Wir investieren bis 2035 rund 2 Milliarden Euro, um den Netzausbau voranzutreiben und die Basis für eine saubere Energiezukunft zu legen.
Manfred Hofer, Geschäftsführer der Netz Oberösterreich GmbH
Alleine im ersten Halbjahr wurden 10.741 Anlagen mit einer Durchschnittsleistung von 14 kWp in Betrieb genommen. Diese stammten überwiegend noch von Anschlusszusagen aus dem Vorjahr, für 10.500 weitere, genehmigte Anlagen mit 700 MWpeak sind die Kapazitäten reserviert.
Im Sommer 2024 (April bis September) wurden in allen Monaten von April bis August jeweils absolute Spitzenwerte bei der PV-Erzeugung erreicht:
Ein Drittel mehr
Das Sommerhalbjahr 2024 brachte 1,44 Milliarden Kilowattstunden Sonnenstrom ins Stromnetz, im zweiten Halbjahr 2023 waren es rund 540 Millionen Kilowattstunden, im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag dieser Wert noch rund ein Drittel niedriger.
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