Die Witwe des verstorbenen Bauunternehmers Richard Lugner, Simone Lugner, plant am 12. Oktober einen außergewöhnlichen Besuch am Grab ihres Mannes. An diesem Tag sollten sie und Richard Lugner nach ihrer standesamtlichen Hochzeit am 1. Juni auch noch im Wiener Stephansdom den kirchlichen Segen empfangen.
Da dieser Tag für sie eine besondere Bedeutung hat, möchte Simone Lugner ihn nicht einfach verstreichen lassen. „Ich werde mich so herrichten wie bei der Segnung und ihn dann besuchen“, erklärte sie in einem Interview mit Puls 4 und verriet, dass sie für den Tag ein noch ungetragenes Brautkleid im Kasten hat.
Hofft auf bleibendes Wohnrecht
Neben dem emotionalen Gedenken sprach Simone Lugner auch über ihre Zukunftspläne, insbesondere über das Leben in der gemeinsamen Villa in Döbling. Die prachtvolle Villa gehört einer Stiftung ihres verstorbenen Mannes, und sie äußerte den Wunsch, weiterhin dort wohnen zu können: „Ich würde mir wünschen, dass ich da in dem Haus weiterleben kann und ich das Gefühl habe, dass der Richard auch da ist und er das gut findet.“
„Freigabe von Richard“ für neue Liebe
Jedoch betonte sie, dass sie nicht allein mit ihren Katzen und Hunden in der großen Villa bleiben möchte. „Ich kann in dem großen Haus nicht allein bleiben. Es hat 40 Jahre gedauert, bis der eine in mein Leben getreten ist, den ich am Ende geheiratet habe. Ich weiß nicht, ob jemals wieder einer kommt, aber ich hoffe, es dauert nicht 40 Jahre. Wenn wieder einer kommt, die Freigabe von Richard hätte ich“, sagte sie.
Sprechverbot über Lugner City
In Bezug auf ihre berufliche Rolle in der „Lugner City“, einem Einkaufszentrum, das von ihrem Ehemann gegründet wurde, äußerte sich Simone Lugner zurückhaltend. „Über meine Aufgaben bei der Lugner City darf ich nichts erzählen. Weil ich über die Lugner City generell nichts erzählen darf. Das ist die Entscheidung von der Geschäftsführung“, erklärte sie.
Die öffentliche Anteilnahme an ihrem Schicksal bleibt weiterhin groß, und es bleibt abzuwarten, wie Simone Lugner ihren weiteren Weg gestaltet – sowohl privat als auch beruflich.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.