Da das Pistard-Racing-Team beschlossen hat, aus der laufenden Meisterschaft um die italienische National Trophy auszusteigen, wird Luca Salvadori postum Champion. Der Ducati-Pilot war vor rund einer Woche bei einem Sturz auf dem Frohburger Dreieck in Sachsen ums Leben gekommen.
„Luca war ein toller Kerl. Er war ein guter Mensch, lieb, nett und mit einem sonnigen Gemüt. Diejenigen, die wie ich das Vergnügen und das Glück hatten, ihn persönlich zu treffen, wissen, wer Luca war“, nahm Gianluca Galesi Milella vom Pistard-Racing-Team Abschied von Salvadori.
Überlegte noch, daheim zu bleiben
Im letzten Gespräch der beiden habe der 32-Jährige noch gemeint, unschlüssig zu sein, ob er denn überhaupt nach Deutschland fahren, oder doch lieber das Motorrad schonen solle. „Er fuhr hin und kam nie wieder zurück“, so Milella.
Das Team habe daraufhin beschlossen, auf einen Start in Imola zu verzichten, Salvadori steht somit als Meister fest. „Die einzige Möglichkeit für uns, uns von ihm zu verabschieden, ist, nicht an den letzten beiden Rennen teilzunehmen, damit er den Titel gewinnen kann. Mit dieser Geste wollen wir sicherstellen, dass Luca, auch wenn er nicht mehr da ist, von dort oben aus den Titel in der National Trophy 1000 feiern kann, den er so viele Jahre lang angestrebt hat und dem er so nahe gekommen ist“, zitiert „Motorsport-total.com“ Milella.
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