Dass Fußballer heutzutage ständig am Handy hängen und alles in den sozialen Medien diskutiert und kommentiert wird, stößt Eric Cantona sauer auf. „Es ist eine Sucht, eine Droge, von der Menschen nicht wegkommen“, ist die Manchester-United-Legende überzeugt.
„Ich könnte und möchte kein Fußballer in der heutigen Welt der sozialen Medien sein“, gestand Cantona der „Sports Illustrated“. Instagram und Co. seien genauso schlimm wie Alkohol oder Zigaretten. „Ich verstehe nicht, wieso Profis heute fünf Minuten vor dem Spiel noch am Handy hängen dürfen“, so der Franzose.
„Kapselt sich komplett von allem ab“
Er selbst habe es stets geliebt, hart zu arbeiten, „aber manchmal musste ich frei sein. Ich wollte ausgehen, mich mit Freunden treffen, den Kopf frei kriegen.“ Mit einem Smartphone in der Hand klappe das nicht. „Damit kapselt man sich nur komplett von allem ab“, kritisiert Cantona.
Von 1987 bis 1995 kickte der mittlerweile 58-Jährige für Frankreichs Nationalteam, außerdem trug er jahrelang das Trikot von Manchester United. Als er 1997 überraschend seine Karriere beendete, waren soziale Medien noch kein Thema – zum Glück für Cantona ...
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