Die Leichtathletik-Welt trauert um George Rhoden. Der Jamaikaner verstarb am Samstag im Alter von 97 Jahren.
1948 nahm Rhoden in London an seinen ersten Olympischen Spielen teil, verpasste jedoch sowohl über 100 als auch über 400 Meter den Einzug ins Finale. Weitaus erfolgreicher verlief das Jahr 1950, in dem Rhoden in Eskilstuna (Schweden) über 400 Meter mit einer Zeit von 45,8 Sekunden zu einem neuen Weltrekord lief.
Zwei Goldene in Finnland
Zwei Jahre später sollte es dann auch mit dem Olympia-Edelmetall klappen, 1952 gewann der Jamaikaner in Helsinki – erneut über 400 Meter – die Goldmedaille. Außerdem stellte er mit seinem Team im 4-Mal-400-Meter-Staffellauf erneut einen Weltrekord auf. Als Team Jamaika absolvierten Arthur Wint, Leslie Laing, Herb McKenley und Rhoden die vier Runden in einer Zeit von 3:03,9 Minuten.
Nun verstarb die Leichtathletik-Legende im Alter von 97 Jahren.
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