Guten Ermittlungen und auch ein wenig dem Zufall ist es zu verdanken, dass die Wiener Polizei auf zwei riesige Suchtgiftverstecke stieß.
Schon länger hatten die Kriminalisten des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Süd, einen 45-jährigen Slowenen unter Beobachtung. Die Beamten vermuteten, dass der Verdächtige mit Drogen dealen könnte. Am 21. August stellte sich heraus, dass sie in ihren Vermutungen richtig lagen. Als er am Wiedner Gürtel an zwei Serben (38 und 52 Jahre) Drogen übergab, klickten für das Trio die Handschellen.
Bunker entdeckt
Während der Slowene nur 30 Gramm Kokain bei sich hatte, stießen die Polizisten in mehreren Wohnungen, die offensichtlich als Bunker für den Straßenverkauf genutzt wurden, auf 7,2 Kilogramm Kokain und 69,2 Kilogramm Marihuana sowie 1020 Euro Bargeld. Gegen die drei mutmaßlichen Drogenhändler wird weiter ermittelt.
Im weiteren Verlauf der Amtshandlung wurden rund 7,2 Kilo mutmaßliches Kokain und 69,2 Kilo mutmaßliches Marihuana sichergestellt.
Revierinspektor Mattias Schuster, Pressesprecher der LPD Wien
In der Nacht auf Dienstag dirigierte dann noch einmal Inspektor Zufall einen Einsatz der Polizei. Wegen Lärmerregung wurden Beamte zu einem Innenhof in der Favoritener Leibnizgasse gerufen. Vor Ort verstauten zwei Algerier (27 und 30 Jahre alt) gerade Cannabis, verpackt in Alufolie, von einer Betonwanne in einen Rucksack. Beide wurden festgenommen und angezeigt, der 27-Jährige hält sich illegal im Land auf und wurde in Schubhaft genommen.
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