Am Freitag und Samstag pfui, am Sonntag hui. Nach den verpatzten Trainings, wo Carlos Sainz mit Getriebeschaden ausfiel, und dem mauen Qualifying hat sich Ferrari fürs Rennen herausgeputzt.
Die „Krone“ berichtet aus Zandvoort
Charles Leclerc war selbst überrascht, sich als Dritter am Ende auf dem Podium wiederzufinden: „Wir hatten eigentlich Platz sechs als Ziel“, gab der Monegasse, als Sechster gestartet, zu. „Ich hätte nicht erwartet, den dritten Platz bis zum Ende zu behalten, aber mein Team hat einen guten Job gemacht.“ Und es war schon verwunderlich, dass Oscar Piastri mit dem McLaren erst im Rückspiegel von Leclerc groß wurde, dann aber zurückfiel.
Unverständlich ist auch noch einiges für den Ferrari-Piloten selbst: „Wenn wir verstehen, was mit dem Auto passiert, bin ich zuversichtlich für die Zukunft.“ Die heißt erst einmal Monza, und das schon am nächsten Sonntag: „Vor dem Heimrennen war dieses Podium sehr wichtig.“
Ob es Ferrari-Kunde Haas nach Monza schafft, bleibt abzuwarten: Obwohl Teambesitzer Gene Haas versicherte, die offenen Zahlungen an den Ex-Sponsor Uralkali seien erfolgt, gab’s noch keine Bestätigung von den Russen. Also blieben die Autos von Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen vorerst einmal gepfändet in Zandvoort. Die Uhr tickt.
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