Der französische Ski-Profi Alexis Pinturault hat nach seiner Verletzung in Wengen hinsichtlich eines Comebacks zuletzt Fortschritte gemacht. Vor allem die Rückkehr zum Lauftraining habe den 33-Jährigen motiviert: „Das war der Wendepunkt“, so der Franzose. In Sölden soll es mit dem Comeback klappen.
„Es war eine lange Phase, in der es vor allem darum ging, mein Bein wieder fit zu machen“, erzählt Pinturault im Interview mit „TopSkiNews“. Nach dem schweren Sturz Anfang des Jahres in Wengen, inklusive Handbruch und Kreuzbandriss, arbeitet der Franzose hart an seinem Comeback.
Kein einfacher Weg, wie der 33-Jährige verrät. Immer wieder habe es Rückschläge gegeben. Die Reha war schwieriger als gedacht – im April ging es vor allem darum, Muskeln aufzubauen: „Es war eine lange Phase, in der es vor allem darum ging, mein Bein wieder fit zu machen“, so der Franzose.
In Sölden zurück auf die Piste
In dieser Phase habe er durchaus seine Zweifel gehabt, doch der Mai sollte schließlich neue Motivation bringen: „Ich konnte mit dem Lauftraining beginnen und alles wurde wieder dynamischer. Es war der Wendepunkt“. Damit erhielt er auch seinen Glauben an ein Comeback im Skizirkus zurück. Daran arbeitet der ehemalige Gesamtweltcup-Sieger seither akribisch. Dort wird er auch auf seine alten Kontrahenten Marcel Hirscher treffen, der in den Weltcup zurückkehrt.
Auch einen detaillierten Comeback-Plan hat Pinturault schon entworfen. Dieser sieht vor, dass er Ende August wieder auf der Piste stehen – und zwar in Österreich: „Sölden ist perfekt, weil der Zugang zum Gletscher einfach und schnell ist. So kann ich meine Energie voll auf mein Knie und die Regeneration konzentrieren.“ Anschließend möchte er seine Vorbereitung in Südamerika fortsetzen und mit Weltcup-Beginn wieder voll angreifen. Kraft für die intensive Comeback-Phase gab und gibt ihm dabei auch seine Familie rund um Töchterchen Olympe.
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