Lara Vadlau und Lukas Mähr sind Olympiasieger! Als unsere Segel-Helden im Ziel vor der Küste Marseilles ankamen, herrschte jedoch kurz Verwirrung.
„Wir wussten, dass wir eine Medaille geholt haben, das war schon unglaublich, das hätten nur die wenigsten gedacht“, schildert Vadlau nach dem Medal Race. In diesem landete das 470er-Duo auf Rang sieben. Ob es für Gold gereicht hat, war den beiden zunächst unklar: „Dann hab‘ ich zu Luki gesagt, er ist der Zahlenmensch bei uns, oder besser als ich zumindest, rechne einfach nach, geht es sich aus?“
Party in Rot-Weiß-Rot
Sekunden der Ungläubigkeit, dann gab’s die Bestätigung des Punktestandes. Das Austro-Duo feierte auf traditionelle Weise. Sie brachten ihre Jolle zum Kentern, stellten sich auf den umgedrehten weißen Rumpf und schwenkten die rot-weiß-rote Fahne.

Sie beendetn die Regatta mit 38 Punkten vor den Japanern Keiju Okada/Miho Yoshioka (41) und den Schweden Anton Dahlberg/Lovisa Karlsson (47). Für das ÖOC war es die zweite Medaille bei den Sommerspielen in Frankreich nach Judo-Bronze durch Michaela Polleres.
„Es war nicht umsonst“
„Das ist das Schönste, das man zurückgeben kann“, jubelt Mähr. „Man hat so viel Zeit nicht mit den Kindern verbracht, nicht gesehen, wie sie Fahrradfahren lernen. Die Segler sind immer im Ausland, 280 Tage weg. Es war nicht umsonst, dass wir so viel gearbeitet haben.“
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