„Schock für alle“

Anschlagspläne: So reagieren internationale Medien

Medien
08.08.2024 13:03

Über die Anschlagspläne auf die Taylor-Swift-Konzerte in Wien berichten derzeit nicht nur österreichische Medien, sondern auch viele internationale. Von einem „Schock für alle Fans“, schreibt etwa die Bild Zeitung. Eine „Wahnsinns-Tat“ sei geplant worden.

Das Schweizer Nachrichtenportal Watson verlinkte am Donnerstag überhaupt zu der Pressekonferenz der österreichischen Polizei. „Die Behörden hielten sich bezüglich der Ermittlungen vorerst bedeckt. Es scheint noch vieles unklar zu sein“, war am Donnerstagvormittag online zu lesen. Die Münchner Boulevardzeitung „TZ“ titelte, dass Fans der Sängerin die Terror-Absage „nicht glauben könnten.“

Berichte aus den USA
Selbst die New York Times, die Los Angeles Times und viele weitere Medien brachten oft gleich mehrere Artikel zu den Anschlagsplänen. Die Los Angeles Times hatten die abgesagten Konzerte im Titel und erwähnten in einem Bericht auch die Attacke auf drei Kinder bei einer Swift-Tanzklasse in Southport Ende Juli sowie den Anschlag auf ein Konzert von Ariana Grande in Manchester 2017. Damals kamen 22 Menschen ums Leben, 100 weitere wurden verletzt.

Taylor Swift bei einem Auftritt im Juli in Mailand
Taylor Swift bei einem Auftritt im Juli in Mailand(Bild: AP/Claudio Furlan/LaPresse)

Le Parisien: „Selbstmordattentat vereitelt“
Die größte Pariser Tageszeitung Le Parisien titelte – übersetzt ins Deutsche – wiederum „Selbstmordattentatsplan vereitelt, Konzerte abgesagt.“ „Taylor Swift sagt drei Konzerte in Wien ab – Gefahr von Anschlägen des IS“, hieß es bei der italienischen Zeitung La Repubblica am Mittwochabend. Von einer „abgewandten Tragödie“ schrieb die britische Boulevardzeitung Daily Mail. Ihr nach hätte der 19-jährige Hauptverdächtige vorgehabt, mit einem Auto in die Menschenmenge vor dem Stadion zu fahren. Er sei verantwortlich dafür, dass sein 17-jähriger Bekannter überhaupt als Sicherheitsmitarbeiter tätig gewesen sei.

Das ist der aktuelle Ermittlungsstand
Laut dem aktuellen Ermittlungsstand wollte der Österreicher sich selbst und eine große Menschenmenge vor dem Ernst-Happel-Stadion in Wien in die Luft jagen. Der 19-Jährige hat der Polizei nach bereits gestanden. Bei einer Hausdurchsuchung wurden unter anderem Sprengstoff, Stich- und Hiebwaffen sichergestellt. Drei Personen wurden im Zusammenhang mit den Pänen festgenommen.

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