Salzburg trifft heute (20.45) im Hinspiel der dritten Champions-League-Qualifikationsrunde im eigenen Stadion auf Twente Enschede. Ex-ÖFB-Teamstürmer Marc Janko hat in seiner Karriere für beide Vereine gespielt und erwartet ein Duell auf Augenhöhe.
„Bei diesem Aufeinandertreffen schlagen zwei Herzen in meiner Brust.“ Marc Janko fiebert dem heutigen Hinspiel im Champions-League-Qualifikations-Duell zwischen Salzburg und Twente (20.45, live auf Sky und Servus TV) mit großer Vorfreude entgegen. Der ehemalige ÖFB-Teamstürmer (70 Länderspiele/28 Tore) hat von 2005 bis 2010 bei den Bullen gespielt. Anschließend wechselte er von der Mozartstadt für eineinhalb Jahre nach Enschede. „Ich hatte eine schöne Zeit in den Niederlanden. Vor allem die Fans von Twente suchen ihresgleichen, sind ein unglaublicher Rückhalt für das Team“, erinnert sich der 41-Jährige.
Einen Favoriten für das Qualiduell sieht er nicht. „Ich erwarte zwei Spiele auf Augenhöhe. Salzburg hat im Sommer einiges verändert, aber Neo-Trainer Pep Lijnders macht einen guten Eindruck auf mich. Die Mannschaft von Twente ist indes sehr eingespielt und auch technisch stark.“
Das erste Bullen-Ligaspiel beim GAK (3:2-Sieg) hat Janko genau verfolgt. „Offensiv sind die Salzburger immer für Tore gut, aber sie müssen ihre Defensive in den Griff bekommen. Der Abgang von Strahinja Pavlovic ist natürlich schmerzhaft. Die zwei Gegentore gegen den GAK waren vermeidbar und dürfen so auf internationaler Ebene nicht passieren. Gerade in einem Qualiduell ist es von großer Bedeutung, dass man hinten gut steht.“
Für die Bullen ist es wichtig, sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel im Enscheder Hexenkessel zu erarbeiten. Dort wird Janko dann mit seiner Familie dank einer Einladung von Twente im Stadion sein.
Tipp: Knapper Heimsieg
Heute tippt er auf ein 2:1 für die Gastgeber. Für ihn ist klar: „Salzburg gehört in die Champions League.“ Im Fall eines Weiterkommens würde in der letzten Qualirunde der Sieger aus dem Duell Rangers gegen Dynamo Kiew warten.
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