Neue Verordnung

Fischerei ist im digitalen Zeitalter angekommen

Oberösterreich
28.07.2024 13:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Die 95.000 Fischerkartenbesitzer in Oberösterreich erhalten künftig eine bessere Übersicht über die Angelreviere im Land.

In der Kaiserzeit wurden in Österreich die ersten Fischereirechte vergeben. Seither sind sie nach räumlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten gewachsen. Heute gibt es in OÖ rund 95.000 Fischerkartenbesitzer, etwa 35.500 von ihnen üben die Fischerei auch aktiv aus.

Landesrätin Michaela Langer-Weninger ließ die Fischerei digitalisieren.
Landesrätin Michaela Langer-Weninger ließ die Fischerei digitalisieren.(Bild: Kerschbaummayr Werner)

„Reviere sind nicht mehr aktuell“
„Die historisch gewachsenen Reviere machten früher Sinn, entsprechen aber nicht mehr den aktuellen Anforderungen“, sagt Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP). Vielmehr müsse heute auf natürliche Kriterien und rechtliche Erfordernisse eingegangen werden – und das habe sie gemeinsam mit dem Landesfischereiverband getan: Mit 1. August tritt eine neue Fischereiverordnung in Kraft, die das gesamte Bundesland lückenlos in 38 Fischereireviere gliedert.

Auskunft per Mausklick
Der Clou: Durch die digitale Hinterlegung im DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System) können Fischer und andere Interessierte „per Mausklick ausfindig machen, in welchem Fischereirevier sie sich gerade befinden“, erklärt Langer-Weninger. Als Abgrenzung der einzelnen Reviere dienen nun insbesondere die Einzugsgebiete der Gewässer. „Somit können auch Fischwässer, die erst in der Zukunft angelegt werden, aufgrund ihrer Lage in einem Einzugsgebiet einem Fischereirevier zugeordnet werden“, streicht die Landesrätin hervor.

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