Enzo Diessl ist bei der traditionellen „Spitzen-Leichtathletik“ in Luzern als Dritter über 110 m Hürden in 13,61 ein guter letzter Testlauf vor seinem Olympia-Start in Paris gelungen – und Karin Strametz, die so hauchdünn das Ticket für Olympia verpasst hatte, hat über 100 m Hürden als Fünfte mit großartigen 12,88 bewiesen, dass sie für Paris bereit gewesen wäre …
„Es ist wirklich so schade, ich bin in so guter Form und wäre für Olympia ready gewesen“, meinte die Steirerin, die auf der ungünstigen Außenbahn 8 in dem starken A-Finale zu Platz fünf gestürmt war. Sie verfehlte ihre im EM-Semifinale von Rom erzielte persönliche Bestzeit von 12,87 nur um eine Hundertstel.
Mit den 12,88 Sekunden von Luzern bewies sie auch Charakter und zeigte, dass sie sich durch die knapp verfehlte Olympia-Qualifikation nicht unterkriegen lässt. Schneller als Strametz war aus dem ÖLV-Bereich jemals nur Beate Schrott mit 12,82 und 12,83.
Ein paar Tage vor dem Meeting in Luzern hatte Strametz übrigens in Eisenstadt über 100 m in 11,49 schon eine persönliche Bestzeit aufgestellt. Sie wird übernächstes Wochenende noch einmal in Eisenstadt (60 m und 100 m) an den Start gehen.
„Ein solider Lauf!“
Der 20 Jahre alte Diessl zeigte zweieinhalb Wochen vor seinem Olympiastart gute Form: „Das Rennen war ganz okay, ich bin gut gelaufen. Es hat sich sogar schneller angefühlt als die Zeit dann war. Es war sicher ein gutes, letztes Training vor den Spielen.“ Auch Trainerin Beate Hochleitner war mit der Vorstellung ihres Schützlings „zufrieden“: „Es war ein solider Lauf, auf dem es sich gut aufbauen lässt!“ Zwei Tage zuvor hatte Diessl in La Chaux-de-Fonds (SUI) in 13,55 den fünften Platz belegt.
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