Ganz Klagenfurt ist im Sommer eine einzige Baustelle. Wegen des Fernwärmeausbaus müssen die Autofahrer bei den vielen Umleitungen noch weiter schwitzen, schon ab 7 Uhr früh geht es mit den Staus los. Viele Bauarbeiter leiden unter der Hitze. Bei einem Konzern können sie jedoch zwei Stunden früher zu arbeiten aufhören.
Im Sommer wird nicht geheizt, da kann der Fernwärmeausbau problemlos vorangetrieben werden. Auch das Kanalnetz wird erweitert. Für die vielen Autofahrer ist das eine zusätzliche Herausforderung. Viele Umleitungen wurden eingerichtet, schon frühmorgens geht es mit den Staus los. Viele Straßen sind jetzt für den Verkehr gesperrt.
Derzeit wird am St. Veiter Ring, am Völkermarkter Ring, am Kreuzbergl, in der Radetzkystraße, Grete-Bittner-Straße, 8. Mai-Straße, Karfreitstraße, Anzengrubertstraße oder in der Keutschacher Straße in Viktring gegraben, auch die Autobahnzubringer sind betroffen: Bei der Koschatstraße werden Fernwärmeleitungen errichtet, auch Stromleitungen verlegt.
Zumindest bis Mitte Oktober geht es auf den Baustellen rund, die Bahnunterführung in Waidmannsdorf dauert noch ein Jahr länger. Bus-Ersatzlinien werden jetzt permanent eingerichtet. Insgesamt gibt es über 20 Baustellen.
Die Bauarbeiter schwitzen. In der glühenden Sonne müssen sie zum Teil Schwerstarbeit verrichten. Schon um 6.30 Uhr am Morgen geht es los. Zusätzliche Pausen sind vorgesehen, damit die Arbeiter trinken und Kräfte sammeln können.
Die Hitze am Bau wirft viele Fragen auf, es gibt den Rechtsanspruch, dass die Arbeitgeber die Arbeit ab 32,5 Grad einstellen könnten. Die Abrechung ist in solchen Fällen sehr kompliziert, daher wird es kaum praktiziert. „Swietelsky Bau“ gib den Arbeitern in der Hitzephase in Klagenfurt jedoch zwei Stunden früher frei. „Um 14.30 Uhr ist jetzt Schluss, wir brauchen die Pause auch“, atmen die Arbeiter auf.
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