US-Country-Sänger Joe Bonsall, langjähriges Mitglied des preisgekrönten Gesangquartetts Oak Ridge Boys, ist tot.
Nach Mitteilung der Gruppe und seines Sprechers starb Bonsall an den Folgen seiner ALS-Erkrankung. Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) führt zu zerstörten Nerven und fortschreitender Muskellähmung. Der im US-Bundesstaat Tennessee lebende Sänger wurde 76 Jahre alt.
Der Country- und Gospelsänger war der Gruppe 1973 beigetreten. Zu ihren Hits zählten Songs wie „This Crazy Love“, Elvira“, „American Made“ und „No Matter How High“.
Noch im September auf der Bühne
Trotz seiner Erkrankung stand Bonsall noch im vorigen September auf der Bühne. Im Jänner gab er dann seinen Abschied von der laufenden Musiktournee der Gruppe bekannt.
Die preisgekrönte Gruppe holte Country-Auszeichnungen und wurde 2015 in die renommierte Country Music Hall of Fame aufgenommen. Im Dezember 2018 trat die Gruppe beim Begräbnis des früheren US-Präsidenten George H. W. Bush in Texas auf.
Bonsall hat zudem mehrere Bücher geschrieben. Seine Memoiren „I See Myself“ sollen im November veröffentlicht werden.
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