Zwei Anrainer des Grazer Volksgartens, die tagtäglich rohe Gewalt, Pöbeleien und ungenierte Drogendeals miterleben müssen, schildern der „Krone“ ihre dramatischen Erlebnisse. Selbstgefilmte Videos machen einen sprachlos, ebenso, dass der Polizei die Hände gebunden sind. „Der einzige Ausweg ist die Wiedereinrichtung einer Schutzzone“, sagen sie.
Wir treffen Ariela und Bernhard am frühen Vormittag im Grazer Volksgarten. Das ist die beste Zeit, denn jetzt streifen noch nicht so viele Dealer herum – das wissen die beiden Anrainer aus Erfahrung. Während wir auf einem Bankerl plaudern, werden wir aber doch schon von ein paar Personen, die sich hinter hohen Büschen verstecken, kritisch beäugt. Dass die Grazer ÖVP und die „Krone“ in Sachen Schutzzone Druck machen, lässt das junge Paar hoffen: „Jetzt kommt der Volksgarten-Wahnsinn endlich wieder an die Öffentlichkeit!“ Seit einigen Jahren wohnt es ganz in der Nähe des berüchtigten Kriminalitäts-Hotspots, der bereits über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus verschrien ist. Die beiden Grazer müssen die Gewalt- und Suchtgift-Eskalation tagtäglich miterleben, von früh bis spät.
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