Aus, Schluss – schnell rein in die Katakomben! Um 21.36 Uhr musste Schiedsrichter Michael Oliver aus England das EM-Achtelfinale zwischen Gastgeber Deutschland und Dänemark unterbrechen. Aus Sicherheitsgründen!
Weil Blitze, sintflutartige Regenfälle und sogar Hagel ab der 37. Spielminute über dem Signal Iduna Park abgingen, musste die Partie in Dortmund am Samstagabend aus Sicherheitsgründen für exakt 23 Minuten unterbrochen werden.
Die Zuschauer nahmen es mit Humor, sangen trotz ekelhafter Bedingungen: „Oh, wie ist das schön!“ Ein paar dänische Fans stellen sich sogar unter einen Wasserfall, der vom Stadiondach herunterströmte.
Fan-Zonen geräumt
Nicht ganz so lustig: Die Public-Viewing-Veranstaltung im Westfalenpark musste abgebrochen werden, das Gelände geräumt werden, weil die Gefahr zu groß wurde.
Auch in Gelsenkirchen musste das Public Viewing abgebrochen werden. Grund war eine Gewitterfront mit Böen der Windstärke 9, teilte die Stadt mit. Zäune wurden den Angaben nach beschädigt, Plakate flogen durch die Luft.
Die Stadt Frankfurt zog frühzeitig Konsequenzen und erklärte, dass die Fanzone den gesamten Samstag geschlossen bleibe. Die Veranstalter und die Sicherheitsbehörden hätten die Situation mit dem Deutschen Wetterdienst intensiv beurteilt. „Sie kommen zu dem Schluss, dass die Fanzone Frankfurt bei diesen Vorhersagen nicht sicher betrieben werden kann“, hieß es.
Immerhin: Nach 23 Minuten konnte die Partie wieder angepfiffen werden.
Bitter für Dortmund: Schon die Vorrunden-Partie zwischen der Türkei und Georgien war von Starkregen beeinträchtigt. Nur dank unzähliger Helfer konnte das Spiel damals planmäßig über die Bühne gehen.
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