Österreichs Teamchef Ralf Rangnick wird gerne und häufig nachgesagt, die Red-Bull-Schule ins Fußball-Nationalteam zu implementieren. Der 65-Jährige liefert Gegenargumente ...
Drei Punkte, Gruppensieg und für einige wie Teamchef Ralf Rangnick ein „Heimspiel“ in Leipzig – mit dem 3:2 über die Niederlande zog Österreich das große Los: „Was mich am meisten beeindruckte, war unsere Reaktion auf die Ausgleichstore“, so Rangnick. „Wir hatten nie den Kopf unten, sind für unseren Mut belohnt worden.“
Auch die Statistik sprach für Österreich, Rangnick imponierte anfangs ein Fakt: „Wir hatten in den ersten 20 Minuten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Da noch von Red-Bull-Fußball zu reden, macht nicht wirklich Sinn.“ Zumal auch der Alltag unter Rangnick entsprechend aussieht: „Die Jungs wissen, wie viel Zeit wir in jedes Training und jede Video-Analyse investieren, um auch zu zeigen, was wir mit dem Ball zu tun haben.“
Für mutigen Auftritt belohnt
Wer auf den Gruppensieg Österreichs getippt hätte, „wäre jetzt ein reicher Mann oder eine reiche Frau. Das Schöne am Fußball ist, dass solche Dinge passieren, wir belohnt wurden für einen mutigen und sehr energiegeladenen Auftritt.“
Obwohl Rangnick nicht das letzte Risiko ging, vier der gelbverwarnten Spieler zunächst auf der Bank ließ: „Ich bin froh, dass wir außer Wimmer alle für das Achtelfinale zur Verfügung haben, wir uns gezielt bis Dienstag vorbereiten können. Das hat jetzt fast schon Bundesliga-Charakter.“
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