Nächster Baustellenhammer: Zum bevorstehenden Öffi-Chaos in den Sommermonaten gibt es nun schon die nächste Hiobsbotschaft. Die A4, die Ostautobahn, eine der wichtigsten Verkehrsrouten Wiens, wird ab Ende Juli generalsaniert.
Die Baustelle zwischen Knoten Prater und Knoten Schwechat wird vor allem viele Pendler und all jene Menschen, die zum Flughafen Wien-Schwechat müssen, ins Schwitzen bringen. Denn zu den Verkehrsspitzen und im Reiseverkehr ist Staugefahr so gut wie vorprogrammiert. Auch der Verkehrsclub ÖAMTC warnt mittlerweile vor Verzögerungen.
Während der Bauarbeiten, werden tagsüber zumindest stets zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, im Baustellenbereich wird ein Tempolimit von 60 km/h gelten. Würde das nicht passieren, könnten Staus von bis zu 21 Kilometer Länge entstehen und 1,5 Stunden Fahrzeitverlust drohen, so die ASFINAG. Wiens Zentrum wäre also lahmgelegt. Einzelne Rampensperren sind in Nächten bzw. Wochenenden dennoch erforderlich.
Der mehr als 40 Jahre alte Autobahnabschnitt ist einer der am stärksten befahrenen Routen in Österreich. Mehr als 80.000 Fahrzeuge sind hier pro Tag unterwegs. Auch die Lkw-Frequenz ist hier ausgesprochen hoch. Alle Arbeiten sollen bis September 2026 dauern.
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