Saß er in Österreichs erstem EM-Spiel gegen Frankreich zu Beginn des Spiels noch auf der Ersatzbank, brachte Gernot Trauner die Truppe von Ralf Rangnick im so wichtigen Duell mit Polen nach etwas mehr als acht Minuten in Führung.
Vom Anpfiff an zeigte Rot-Weiß-Rot, wo es am Freitag hingehen soll: in den Strafraum des Gegners. Entsprechend hoch war der Ballbesitz in der Hälfte Polens, bis Philipp Mwene eine perfekte Flanke in den Sechzehner brachte, die Trauner mit einem ebenfalls top-ausgeführten Kopfball ins kurze Eck zum 1:0 für Österreich verwandelte. Es war das erste Tor der ÖFB-Truppe bei der EM in Deutschland.
Dabei hatte der Innenverteidiger gegen Frankreich eine Stunde lang zusehen müssen, ehe er erstmals EM-Luft schnuppern durfte. Die Änderungen in der Abwehrkette haben sich jedenfalls bezahlt gemacht, ausgerechnet ein Verteidiger darf sich Österreichs erstes EM-Tor gutschreiben lassen.
Bitter: War Trauner gegen Frankreich nach einer Stunde auf den Rasen gebracht worden, musste er gegen Polen nach einer Stunde verletzungsbedingt vom Platz. Der 3:1-Erfolg zauberte dem Linzer dennoch ein Lächeln ins Gesicht.
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