Die schwere Knieverletzung von Stefan Ofner war der erste Dämpfer, das Sternchen beziehungsweise die drei Punkte Abzug wegen eines Anmeldefehlers der zweite.
Gloggnitz musste in der vergangenen Landesliga-Saison einige Tiefschläge verkraften, ließ sich davon im Titelrennen mit Korneuburg aber nicht aus der Ruhe bringen. Nach 59 Jahren kehren die Neunkirchner in die Drittklassigkeit zurück. Der Architekt des Erfolgs ist somit auch...
Der Trainer der Saison: Levent Sengül formte eine echte Einheit, hatte dabei leichtes Spiel. „Ich habe ja noch mit einigen zusammengespielt“, lacht der Meistermacher. „Wir hatten wirklich einen überragenden Spirit.“ Und Vollstrecker...
Der Spieler der Saison: Josef Pross kam im Sommer von den Young Violets, hing seine Profischuhe an den Nagel. Der Stürmer wollte sich voll seiner Ausbildung zum Landwirt widmen. Nebenbei zerschoss er die Landesliga, hatte mit 22 Treffern einen Riesenanteil am historischen Märchen der Gloggnitzer. Während bei anderen Ernüchterung herrschte.
Die Enttäuschung der Saison: War mit Sicherheit Kottingbrunn, das als Titelaspirant gestartet war. Nach der sinnbefreiten Entlassung von Trainer Ristic wurde man unter Nachfolger Rühmkorf fast schon durchgereicht. Vielleicht gelingt ja nun der Neustart in der 2. Landesliga, wo Kottingbrunn eine Spielgemeinschaft mit Bad Vöslau eingeht. Mehr erwartet hätte sich auch Korneuburg. Der Herbstmeister hatte wohl den stärksten Kader, war lange Zeit auf Meisterkurs, am Ende waren der Abgang von Ortner im Winter und die vielen Verletzungen doch zu viel.
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