Wilde Verfolgungsjagd

Raser rammt auf A22 Polizeiauto: Beamte verletzt

Wien
14.06.2024 12:32

Ein rücksichtsloser Raser hat am Donnerstagabend für einen gefährlichen Unfall auf der Donauuferautobahn in Wien gesorgt: Der 22-jährige Syrer lieferte sich mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd und kollidierte dabei mit dem Einsatzwagen. Ein Polizist wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen.

Gegen 20.30 Uhr wurde eine Zivilstreife auf der A22 auf den Pkw-Lenker aufmerksam, der mit 158 km/h in der Tempo-80-Zone unterwegs war. Die Polizisten forderten den Mann mittels Anhaltezeichen zum Stehenbleiben auf, zunächst wurde der Raser auch langsamer. Doch dann drückte der 22-Jährige plötzlich wieder aufs Gas und raste davon.

Polizeiauto gegen Fahrbahnteiler geprallt
Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf der Autobahn auf. Plötzlich lenkte der Raser seinen Wagen nach rechts und touchierte das Polizeiauto. Der Einsatzwagen wurde gegen den Fahrbahnteiler geschleudert, wo er zum Stillstand kam. Das Auto des 22-Jährigen wurde auch derart schwer beschädigt, dass eine weitere Flucht unmöglich war.

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Die Polizisten erlitten durch den Vorfall zahlreiche Prellungen und Zerrungen. Sie konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

Polizei Wien

Durch die Kollision wurden beide Polizisten verletzt. Einer der Beamten wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Spital geflogen. Er hatte laut Andreas Huber, Sprecher der Berufsrettung Wien, Verletzungen am Becken und Oberkörper erlitten. Der zweite Polizist sowie der 22-Jährige wurden ebenfalls mit Verletzungen ins Spital gebracht.

Der schwarze Audi der Polizei prallte in die Mittelleitschiene. Der Wagen des Syrers wurde auch schwer beschädigt. (Bild: LPD Wien, Krone KREATIV)
Der schwarze Audi der Polizei prallte in die Mittelleitschiene. Der Wagen des Syrers wurde auch schwer beschädigt.

Strafen in Höhe von 1135 Euro nicht bezahlt
Der Syrer wurde vorläufig festgenommen, seine Vernehmung steht noch aus. Er wird wegen diverser straf- und verwaltungsrechtlicher Delikte angezeigt. Zudem wurde festgestellt, dass der Mann Verwaltungsstrafen aus der Vergangenheit in Höhe von 1135 Euro noch nicht bezahlt hat.

Beide Polizisten konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

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