Es ist einfach so skurril: In der „Russenvilla“ in Traunkirchen könnten Harry Potter und seine Zaubererfreunde wohnen. Der romantische „Lost Place“, der viele Fotomotive bietet, ist im Rahmen der Ausstellung „Villa Karbach“ zu besichtigen. Und am Ortsplatz kippt nun Hegel in den See.
Nichts ist so, wie es gerade ist, meinte sinngemäß Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Eine Skulptur des Spaniers Fernando Sanchez Castillo lässt den Philosophen nun Richtung Traunsee kippen.
Befindet er sich in einem Zustand des Schwebens, fällt oder liegt er? Das bleibt gemäß der Hegelschen Theorie offen. Mit der Figur am Ortsplatz in Traunkirchen ist nun die dreiteilige Ausstellung „Villa Karbach“ komplett.
Wild-romantischer „Lost Place“
Der Hauptschauplatz ist die „Russenvilla“, in der 100 eigenwillige Kunstwerke von 16 Kunstschaffenden dem „Skurrealismus“ huldigen. Die Wortschöpfung stammt vom Ebenseer Autor Walter Pilar und beschreibt die Schnittstelle von Surrealismus und Alltag, wir haben bereits darüber berichtet.
Mit Boot zu aufgelassenem Steinbruch
Weiterer Schauplatz ist der Steinbruch Karbach am anderen Ufer des Traunsees, wo die Besucher ein alchemistisches Labor oder singende Steine erleben können. Die Überfuhr erfolgt mit dem Boot.
Das sehenswerten Ausstellungsprojekt „Villa Karbach“ richteten Paolo Bianchi und Martin Sturm aus, beide langjährige Kuratoren des Linzer Erfolgsprojekts „Höhenrausch“.
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