Aleks Rakic ist schon wieder in Kampf-Laune. Nach seiner Niederlage am Wochenende bei seinem Comeback-Kampf in Las Vegas gegen Jiri Prochazka sagt er in seinem eigenen Video-Blog: „Ich bin immer noch stärker zurückgekommen, und ich werde wieder stärker zurückkommen.“
Einen 15-Minuten-Beitrag gestaltete sein Team, um den großen Tag festzuhalten. Vom Aufwachen („ich habe sehr gut geschlafen“) über den Besuch einer Kirche bis hin zum Warm-up und zum Fight selbst – Rakic blieb schier nirgends unbeobachtet.
„Extremes Sondbrennen“
Und dann das Abschluss-Interivew. Er wolle keinesfalls Ausreden suchen, sagt Rakic darin, geht aber doch auf seine Ellbogen-Infektion samt tagelangem Antibiotika-Konsum ein. Richtig starke Medikamente seien es gewesen, etliche Pillen. Ob die plötzliche Müdigkeit in den Beinen in der zweiten Runde darauf zurückzuführen sei? „Kann sein, wer weiß es.“ Fakt ist aber schon: „Ich habe Probleme mit dem Magen gehabt, extremes Sodbrennen gehabt, mir ist wieder aufgestoßen.“
Unglückliche Umstände also, die zur Niederlage führten. Für Rakic kein Grund, Trübsal zu blasen. Stattdessen wolle er so schnell wie möglich zurück in den Ring. Gegner-Wunsch? „Hab ich keinen.“ Und Prochzaka? „Glückwünsche an ihn. Aber ich weiß, dass ich der komplettere Kämpfer, der bessere Wrestler bin.“ Klingt, als hätte da jemand zwei Jahre nach seinem Comeback („Die sind unglaublich schnell vergangen“) noch viel vor.
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