Baseballer starten am Wochenende in neue Saison . Der US-Sport hinkt im Vergleich in Österreich hinterher. Die Spieler der Top-Klubs kennen die Gründer dafür.
Handschuh rauf – und los geht’s! Am Wochenende startet die Baseball-Bundesliga in die neue Saison. Und zwar gleich mit zwei echten Krachern: Samstag (15) empfängt Meister Neustadt „Vize“ Metrostars, am Sonntag (14) steigt das Rückspiel in Wien. Ducks-Pitcher Julian Faulhaber: „Ziel ist wieder der Titel, wir haben uns stark entwickelt.“ Wie der Baseball-Verband, der heuer 40. Jubiläum feiert. „Es hat sich viel getan, vor allem in der Nachwuchsarbeit“, so ABSF-Präsident Rainer Husty. „Wir sind in der Infrastruktur fast überall stark aufgestellt.“
Im Vergleich zu den anderen US-Sportarten in Österreich hinkt man aber noch hinterher. Profis gibt’s hierzulande keine. „Basketball und Eishockey haben hier eine lange Tradition. Und Football kannst du halt auf jedem Fußball-Platz spielen.“ Mit dem „Baseball5“, einer vereinfachten Form, die ohne Schläger gespielt wird, versuchen die Klubs, die Kinder zu gewinnen.
„Ich bin Lehrer in einer Schule, werde das einführen“, hofft Faulhaber auf einen Schub. „Baseball hat bei uns halt leider keine Aushängeschilder wie Pöltl oder Raimann usw.“ Vielleicht wird ja Alex Resel eines. Der Wanderers-Infielder wechselt im Sommer nach Japan zu den Be-Stars, wo er zum ersten Mal bezahlt wird. „Ohne Geld fehlt vielen der Anreiz. Es kommen zwar einige Spieler nach – die hören dann aber auch schnell wieder auf“, seufzt Resel.
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