Bitter! Bis zum letzten Rennen lag der Vorarlberger Noel Zwischenbrugger im Riesentorlauf-Europacup auf Podestkurs. Am Ende fehlten dem 22-Jährigen allerdings 28 Punkte, um sich das heißbegehrte Weltcup-Fixticket zu ergattern. Doch auch wenn die Enttäuschung groß war, sah der Mellauer auch Positives.
Bislang steht das Europacupfinale in Norwegen aus Ländle-Sicht unter keinem guten Stern – abgesehen von Victoria Oliviers viertem Platz, den sie im Riesentorlauf einfahren konnte. „Das war skifahrerisch um fünf Klassen schlechter, als ich es kann“, ärgerte sich Jakob Greber, nachdem er im Slalom nur 37. und Vorletzter wurde. Moritz Zudrell war zwar schnell unterwegs, stürzte aber so unglücklich, dass er mit Brummschädel und Hüfte auf einen Start im gestrigen Riesentorlauf von Hafjell verzichten musste.
Steigerung war zu wenig
Ein Rennen, das für Noel Zwischenbrugger mit einer herben Enttäuschung endete. Der 22-Jährige war als Dritter der RTL-Wertung gestartet und hatte es damit selbst in der Hand, das Fixticket für die Weltcupsaison 2024/25 klarzumachen. Wie zuletzt bei den Rennen in Trysil tat sich der Mellauer aber schwer sein bestes Skifahren zu zeigen. Von Zwischenrang 18 konnte er sich im Finale zwar auf Platz elf verbessern – doch das war zu wenig. Am Ende blieb dem Atomic-Piloten in der Gesamtwertung nur Rang fünf. Gerade mal 28 Punkte fehlten auf die Top-3-Platzierung. „Natürlich war die Enttäuschung im ersten Moment groß“, sagte Noel. „Mit etwas Abstand muss ich aber auch sagen, dass die Saison nicht schlecht war, der Weg stimmt und ich nach vorne blicken kann.“
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