Personal im Fokus

Nach Jahren des Sparens ist Bundesheer im Aufwind

Österreich
17.03.2024 19:00

Die „Mission Vorwärts“ sichert dem militärischen Personal beim Heer ein ordentliches Plus. Mehr Gehalt, Prestige und Auszeichnungen halten die Truppe bei Laune – auch Frauen stürmen die Karriereleiter empor!

Die Zeiten des maroden oder gar „abgesandelten“ Bundesheers sind hierzulande wohl bald vorbei. Dank kräftiger Finanzspritze und der ausgerufenen „Mission Vorwärts“ positioniert sich das heimische Militär wieder als höchst interessanter Arbeitgeber. Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich für 2023 höchst erfreuliche Trends im Bereich des Personals. So haben sich etwa die vorzeitigen ungeplanten Austritte von Soldaten deutlich reduziert, im Vergleich zum Niveau vor der Corona-Pandemie sogar um minus 28 Prozent.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) ist höchst erfreut: „Die größte Herausforderung für unser Ressort wird in den kommenden Jahren neben den Beschaffungen das Personal sein. Dies betrifft sowohl die Berufssoldaten und Zivilbediensteten, aber insbesondere auch die Miliz.“ Der Generalität ist aber klar, man befindet sich nicht im Sprint, sondern am Beginn eines Marathons. Neben der aktuellen Gehaltserhöhung für alle Bediensteten um bis zu 9,71 % sollen vor allem leistungsbezogene Belohnungen und Auszeichnungen den Anreiz verstärken.

Frauen leisten wichtigen Beitrag zur Wehrfähigkeit
Mehr „Frauenpower“ heißt es übrigens in Dänemark. Nach Schweden und Norwegen führt nun das dritte skandinavische Land ab 2026 die Wehrpflicht für das weibliche Geschlecht ein. Hierzulande setzt man aber immer noch auf den Faktor der Freiwilligkeit: Seit dem 1. April 2023 haben Frauen in Österreich die Möglichkeit, den Grundwehrdienst von sich aus zu absolvieren. Innerhalb von zwölf Monaten haben sich bereits 234 Frauen gemeldet und 136 sind auch schon eingerückt. Tendenz: stark steigend!

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