Seit vielen Jahren ist die „ARGE Papageienschutz“ ein wichtiges Auffangzentrum für gefiederte Exoten. Sittiche, Papageien, Kakadus – über 200 Vögel konnten aus schlechter Haltung befreit werden und haben in der ARGE ein sicheres Zuhause gefunden. Doch nun steht ein Umzug an, der den Verein an seine Grenzen bringt. Die „Krone“ hilft mit, ein neues Heim zu schaffen!
Das beliebte Vogelschutz-Zentrum muss nach mehreren Jahren seinen alten Standort in der Augasse am Alsergrund verlassen. Eine Großbaustelle verdrängt die gefiederten Schützlinge – doch nach langer, nervenaufreibender Suche wurde endlich ein neues Zuhause gefunden: im 11. Bezirk in Wien.
Wer hilft mit?
Ab Mitte März sucht die ARGE Papageienschutz daher dringend freiwillige Helfer, die mit Herz, Muskelkraft und Know-how dafür sorgen, dass „Daisy“, „Asterix“ und Co. bald wieder sicher untergebracht sind. „Dieser Umzug ist für uns eine enorme Herausforderung – organisatorisch, finanziell und emotional“, sagt Nadja Ziegler, Leiterin der ARGE Papageienschutz.
„Unsere Tiere haben oft schlimme Schicksale hinter sich. Jetzt brauchen sie Menschen, die ihnen helfen, wieder anzukommen. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Einsatz“, betont Ziegler. „Jede helfende Hand zählt – auch für ein paar Stunden.“
Tiere brauchen Schutz – und Solidarität
Auch Maggie Entenfellner, Leiterin der Krone-Tierecke, unterstützt den Aufruf nachdrücklich: „Die ARGE Papageienschutz leistet seit Jahren unglaubliche Arbeit für Tiere, die sonst niemand will. Dass sie nun wegen eines Bauprojekts umsiedeln müssen, zeigt einmal mehr, wie verletzlich Tierschutz ist. Genau deshalb dürfen wir sie jetzt nicht allein lassen.“
Gemeinsam stark
Hilfe wurde auch von „Tierschutz Austria“ angekündigt, denn dort wird Zusammenhalt untereinander großgeschrieben. Das anlässlich der letzten Hochwasserkatastrophe ins Leben gerufene „Team Tierschutz“ ist eine Gemeinschaft mit über 2.000 Freiwilligen, die sich in WhatsApp-Gruppen organisieren. Das Team ist täglich bei Rettungsaktionen, Auswilderungen oder anderen Tätigkeiten im Einsatz. In über 1.000 Einsätzen seit Gründung konnten so zahlreiche Leben gerettet werden.
„Wir werden auch bei uns nach Leuten suchen, die den Umzug tatkräftig unterstützen möchten. Es ist Ehrensache, dass wir andere Vereine unterstützen, wenn sie nach Hilfe fragen“, zeigt sich Tierheim Leiter Stephan Scheidl zuversichtlich.
Jeder Euro hilft
Natürlich bedeutet so ein Umzug auch eine große finanzielle Belastung. Das neue Gebäude muss erst adaptiert und artgerecht eingerichtet werden. So soll etwa auch ein Flugtunnel entstehen, damit die Vögel auch so richtig ihre Flügel heben und durch die Luft schweben können. Die Tierecke bittet um Spenden, damit das neue Schutzzentrum bald wieder richtig durchstarten kann.
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