Die Zeit der „Eierlaberl“ beginnt wieder. Am Sonntag starten die Footballer der Graz Giants daheim gegen Prag in die neue Saison. Zwei Legionäre sind neu, eine Hiobsbotschaft gab es schon vor dem Auftakt. Erstmals seit 2016 greifen die Giganten auch wieder auf internationaler Bühne an.
Neues Jahr, neue Herausforderungen! Die Ziele sind bei den Footballern der Graz Giants jedenfalls riesig. „Im Vorjahr sind wir im Halbfinale ausgeschieden. Heuer wollen wir unbedingt ins Finale“, tönt Trainer Michael Mattingly. Helfen sollen da auch die Neo-Legionäre Nicolas Visser und Kenneth Larsen-Ledet.
Doch bevor am Sonntag (14 Uhr) daheim gegen Prag der erste Ball gekickt wird, gibt es erste Sorgenfalten. MJ Hampton hat sich im Training an der Schulter verletzt, ist kein Thema mehr. Schon im Vorjahr musste er kurz nach Saisonbeginn verletzt für die restliche Spielzeit passen. „Wir sind auf der Suche nach einem neuen Legionär. Das wird noch zwei bis drei Wochen dauern. Bis Anfang April soll der neue Mann mit an Bord sein“, verkündet Sportchef Christoph Kipperer.
Drei Leistungsträger weg
Einfacher wurde das Erreichen des Ziels durch die Abgänge der Leistungsträger Johannes Schütz, Niki Terlitza und Raphael Komeyli zu den Vienna Vikings auch nicht. „Das waren die drei Giants mit der meisten Erfahrung.“
Um Abgänge von gestandenen Spielern und vielversprechenden Talenten in Zukunft besser zu verhindern, treten die Grazer heuer erstmals seit 2016 (Titel in der CEFL) wieder international an. Dort geht es in der zentraleuropäischen Football Liga (CEFL) gegen Serbiens Meister Kragujevac. „Spielerisch sollten wir besser sein“, glaubt Kipperer.
„Aufwand ist zu groß“
Was der Sportchef schon fix weiß: „Die CEFL wird kein Zwischenschritt zur European Football League sein. An der werden die Giants niemals teilnehmen. Da ist der Aufwand einfach zu groß. Außerdem haben wir kein geeignetes Stadion dafür.“ Davon können auch die steirischen Fußballklubs ein Lied singen.
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