Nach wie vor herrscht im Osttiroler Innervillgraten nach einem Steinschlag akute Lebensgefahr. Ein Bauernhof bleibt evakuiert. Die Gemeinde hofft auf baldige Sicherheitsmaßnahmen.
Noch immer lebt Landwirt Albrecht Ortner im Ausnahmezustand. Denn der Bauer und seine Mutter (86) können nach wie vor nicht in ihr Haus in Innervillgraten zurück, weil der Berg seit Jänner ständig abbröckelt und Gestein direkt hinter dem Anwesen aufprallt.
„Der Berg ist stark in Bewegung. Entwarnung gibt es leider noch immer keine“, sagt Innervillgratens Bürgermeister Andreas Schett. „Weitere 30.000 Kubikmeter an Material drohen herunterzustürzen.“
Suche nach der richtigen Maßnahme
Auf eine Sicherheitsmaßnahme haben sich die Experten noch nicht einigen können. „Es ist schwer zu sagen, welche Maßnahme die beste ist.“ Der Gemeindechef drängt aber auf eine Lösung. „Mitte März wird es einen runden Tisch geben. Ob ein Teil des Gebäudes abgerissen werden muss und das Gehöft durch Schütt- und Mauerkonstruktionen gesichert wird oder der Berg oben abgetragen wird, wird sich hoffentlich bald entscheiden.“
Eine Sprengung werde aktuell ausgeschlossen: „Das würde den Berg nur noch mehr in Bewegung bringen und weitere Gefahren darstellen.“
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