Plasma-Spender werden in Kärnten händeringend gesucht. Deshalb eröffnet das Unternehmen BioLife einen weiteren Standort in Kärnten. Damit soll noch raschere Hilfe geleistet werden können.
Gerade tut sich einiges in der Villacher Innenstadt – in der Postgasse wird der ehemaligen Libro-Filiale jetzt neues Leben eingehaucht. Hier wird im Sommer das zweite BioLife Plasmazentrum Kärntens seine Türen öffnen.
Aufwendig hergestellte Therapien für seltene Krankheiten
Auf etwa 500 Quadratmetern können dann bis zu 25 Spender gleichzeitig betreut werden. Aus dem abgenommenen Plasma werden bei BioLife über 20 verschiedene Therapien erzeugt. Die Herstellung der Arzneien ist sehr aufwendig und dauert oft sieben bis elf Monate. Zum Einsatz kommen Plasma-Therapien bei seltenen Erkrankungen, Verbrennungen, Verletzungen oder auch bei Operationen.
Eine Plasmaspende ist einfach, schnell und unkompliziert möglich: Bei der Spende wird nur das Blutplasma zurückbehalten. Rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen erhalten die Spender wieder zurück. Weil dieses Verfahren so schonend ist, kann bis zu 50-mal im Jahr Plasma gespendet werden.
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