Die Wahl für den neuen BFV-Präsidenten rückt immer näher. Georg Pangl und Alfred Kollar haben sich in Stellung gebracht. Der noch amtierende rot-goldene Verbandschef lässt jetzt allerdings tief blicken. Und übt in der „Krone“ scharfe Kritik am bestehenden Vorstand!
„Das große Problem ist, dass es einige machtgeile Typen gibt, die ihr eigenes Interesse in den Vordergrund stellen“, sagt Günter Benkö. Ohne Namen nennen zu wollen. „Fakt ist, dass für viele das eigene Ego wichtiger ist. So funktioniert aber kein Team, das für den Fußball gute und nachhaltige Entscheidungen treffen muss.“
Der angesehene Ex-FIFA-Schiri ist merklich bedient, sieht ein großes Verbesserungspotenzial in diesem Bereich. „Was die interne Kommunikation und das Miteinander angeht, muss sich einiges ändern. Mal schauen, wie und ob sich der neue Präsident dann durchsetzen kann!“ Benkö stößt vor allem die ein oder andere Vorstandssitzung sauer auf. „Teilweise war das grenzwertig. Leute enthalten sich der Stimme, tragen diese Tatsache aber als ihr Veto bei einer Abstimmung nach außen. Nach dem Motto ‘Ich war eh nicht dafür‘. Das ist schlichtweg schäbig.“
„Fußball wird geschädigt“
Der 68-Jährige sieht zudem die Situation, dass Vereinsfunktionäre im Vorstand sitzen, kritisch. „So etwas geht eigentlich nicht, das war auch immer mein Credo. Ich denke, damit schädigt man den Fußball im Burgenland. Daran muss man einfach arbeiten.“ Im März wird er sein Zepter weitergeben, ist seine Amtsperiode abgelaufen. Die Zukunft sieht er allerdings - angesprochen auf den Zusammenhalt - eher weniger rosig.
Der ein oder andere da drinnen ist meiner Meinung nach nicht geeignet für den BFV.
Günter Benkö, BFV-Präsident
„Solange gewisse Leute da drinnen sitzen, wird nichts passieren, bleibt alles beim Alten. Ich bin auch der Meinung, dass der ein oder andere im Vorstand auch nicht geeignet für den BFV ist!“ Rumms! Klare Worte. Und auch an Fingerzeig an seinen Nachfolger...
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