Das Jahr ist gerade einmal eine Woche alt und es gibt schon die erste Wolfsmeldung in Oberösterreich. Ein totes Reh soll auf das Konto eines Isegrims gehen. Im Vorjahr gab es soviele Wolfsmeldung wie noch nie und auch die ersten zwei Raubtiere wurden legal erschossen.
Beim gerissenen Reh in Redleiten nahe Frankenburg am Hausruck konnten DNA-Spuren gesichert werden. Diese werden jetzt analysiert, ob tatsächlich ein Wolf hier beteiligt war. Im Vorjahr gab es bekanntlich viele Funde und mutmaßliche Angriffe, bei denen am Schluss entweder kein Täter identifiziert oder ein Fuchs als Urheber bewiesen wurde. 155 Sichtungen oder Rissmeldungen gab es im Vorjahr, soviele wie noch nie.
Die letzte Sichtung gab es im Vorjahr am Heiligen Abend in Unterweißenbach. Hier war bekanntlich einer von zwei offiziell zum Abschuss freigegeben Risikowölfen erlegt worden. Es waren die ersten legalen Abschüsse der zurückgekehrten Raubtiere in Oberösterreich. Offen ist noch eine DNA-Analyse aus Katsdorf, wo zwei Pferde am 20. Dezember verletzt worden waren. Hier liegt anhand der Wunden ein Wolfsangriff nahe, ist aber noch nicht bewiesen.
Das gerissene Reh von Redleiten war am 2. Jänner des heurigen Jahres gefunden worden. Und es wird heuer sicher noch viele Meldungen geben. Sind doch alleine an der Grenze von Ober- und Niederösterreich drei Rudel belegt und auch im Böhmerwald auf der tschechischen Seite wurden junge Wölfe nachgewiesen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.