Attacken seit 2015!
London wirft Moskau andauernde Cyber-Angriffe vor
Nach Angaben der britischen Regierung hat der russische Geheimdienst FSB mit Cyber-Attacken auf Politiker, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Journalisten versucht, sich in die britische Politik einzumischen. Demnach hätten die Attacken seit mindestens 2015 stattgefunden, heißt es.
„Ich kann heute bestätigen, dass der russische Sicherheitsdienst FSB hinter andauernden Bemühungen steht, in unsere demokratischen Prozesse einzugreifen“, sagte Außen-Staatssekretär Leo Doherty am Donnerstag im Parlament in London.
Angriffe auf Parlamentarier seit 2015
Die Regierung teilte mit: „Während einige Angriffe dazu führten, dass Dokumente an die Öffentlichkeit gelangten, waren Versuche, in die Politik und Demokratie des Vereinigten Königreichs einzugreifen, erfolglos.“ Die Angriffe auf Parlamentarier aller Parteien hätten seit mindestens 2015 stattgefunden.
Verantwortlich sei die Abteilung „Centre 18“ des FSB, der Nachfolgebehörde des KGB, des einstigen In- und Auslandsgeheimdienstes der früheren Sowjetunion. Durchgeführt wurden die Angriffe demnach von der Hacker-Gruppe Star Blizzard, auch bekannt als Callisto Group.
Russischen Botschafter wurde einbestellt
Das Außenministerium habe den russischen Botschafter einbestellt und Sanktionen gegen Beteiligte verhängt. Premierminister Rishi Sunak sagte vor Journalisten, er vertraue den Schutzmechanismen und sei sicher, von dem Hackerangriff nicht selbst betroffen zu sein.







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