Salcher stellt fest

„Arbeiten von 9 to 5 ist in jedem Fall tot“

Oberösterreich
28.11.2023 14:00

Was verlangen die Jugendlichen von heute von einem Arbeitgeber? Wollen sie überhaupt noch etwas leisten? Mit diesen und anderen Fragen setzte sich Andreas Salcher intensiv auseinander. In Linz sprach der Bildungsexperte darüber, was Firmen den Jungen bieten müssen und was bei Work-Life-Balance zählt.

Dreizehn Goldmedaillen, dazu noch jeweils achtmal Silber und Bronze! Bei den AustrianSkills in Salzburg räumte Oberösterreich die zweitmeisten Medaillen im Bundesländervergleich ab. „In der Berufsausbildung spielen wir schon lange in der Champions League“, nickt Andreas Salcher angesichts der Top-Leistungen der Lehrlinge anerkennend.

Der Unternehmensberater, Autor und Bildungsexperte sprach beim Bildungstag der Sparte Industrie und der Abteilung Bildungspolitik der Wirtschaftskammer OÖ in Linz mit der „Krone“ über...

  • Die Ansprüche der Jungen an Arbeit: „Es geht um Selbstbestimmung, zeitliche Flexibilität und Sinn. Vor der Sinn für sich selbst, für den Kunden und für die Welt ist enorm wichtig.“
  • Diskussionen über die Work-Life-Balance: „Für begabte junge Menschen ist es auch okay, 50, 60 Stunden pro Woche zu arbeiten und dann vielleicht wieder einmal ein Jahr wenig. Geregeltes Arbeiten von 9 to 5 ist aber in jedem Fall tot.“
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Hermann Gmeiner hat gesagt: „Alles Große in unserer Welt geschieht dort, wo jemand mehr tut als er muss.“ Von denen gibt’s genug in Österreich - ob Unternehmer, Mitarbeiter, Schüler, Lehrer. Aber es braucht mehr von diesen.

Andreas Salcher

  • Das Vorurteil, dass die Jungen nicht mehr arbeiten wollen: „Grundsätzlich sind sie sehr wohl leistungsbereit, aber sie müssen einen Sinn darin sehen, wofür sie sich engagieren. Viele Hochbegabte machen sich früh selbstständig. Da ist oft Idealismus dabei.“
  • Erfolgsfaktoren der Zukunft: „Kommunikation, Kollaboration in diversen Teams, Kreativität und kritisches Denken. In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz so vieles übernimmt, wird kritisches Denken viel wichtiger werden.“
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