Durch neue Regelung

Zehnmal so viele Anträge für Mittagessensförderung

Burgenland
19.11.2023 09:00

Durch die neue Mittagessensförderung für Schüler sollen Familien gezielt und treffsicher entlastet werden. Laut der Landesregierung fällt eine erste Zwischenbilanz jetzt sehr positiv aus. Die Zahl der Anträge ging deutlich nach oben.

Eine warme Mahlzeit für Schulkinder soll nicht am Einkommen der Eltern scheitern. Um das zu erreichen, passte das Land die Richtlinie für die Mittagessensförderung an. Die wichtigsten Punkte: Die Abwicklung wurde neu gestaltet, sodass Eltern die Beiträge nicht mehr vorfinanzieren müssen. Zugleich vergrößerte man den Bezieherkreis durch die Erhöhung der Einkommensgrenzen sowie die Ausdehnung auf Volks- und Mittelschulen, zusätzlich zu Kindergärten und Krippen. Familien mit geringem Einkommen sollen damit entlastet werden.

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Ich sehe es als unsere Verantwortung, jene Eltern schulpflichtiger Kinder gezielt zu entlasten, die dringend finanzielle Unterstützung brauchen.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ)

938 Anträge seit Schulbeginn
Laut Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) schlägt sich das bereits nieder: „Seit Schulbeginn wurden 938 Anträge abgegeben.“ Gegenüber dem Jahr davor sei das mehr als eine Verzehnfachung. Fast 700 Anträge sind bereits genehmigt. „Das zeigt nicht nur, dass die Maßnahme notwendig ist, sondern auch ein großer Erfolg ist“, so Doskozil.

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Die hohe Zahl an Anträgen ist für uns eine weitere Bestätigung, dass wir mit unseren verschiedenen Initiativen für Familien auf dem richtigen Weg sind.

Landesrätin Daniela Winkler (SPÖ)

Vielfältige Unterstützung für Familien
Bildungs- und Familienlandesrätin Daniela Winkler (SPÖ) weist noch auf weitere Maßnahmen hin, die für eine Entlastung der Familien sorgen sollen. So hätte es heuer mehr als 2000 Anträge für das Schulstartgeld gegeben. Zugleich hob man auch bei den Förderungen für Schul- und Projekttagen die Einkommensgrenzen an. „Es soll jedes Kind ein warmes Essen am Tag bekommen und an Schulskikursen, Sprachreisen oder ähnlichem teilnehmen können“, meint Winkler. Zudem sei das kostenlose Nachhilfeangebot für Pflichtschulen ein weiterer bildungspolitischer Meilenstein.

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