„Könnte ausrasten“

Massaker in Maine: Behörden waren gewarnt worden

Ausland
31.10.2023 15:58
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der mutmaßliche Täter des verheerenden Blutbads im US-Bundesstaat Maine war schon länger auf dem Radar der Behörden. Bereits Monate vor dem Blutbad gab es mehrere Warnungen aus dem Umfeld des Schützen. Er „könnte ausrasten“, hieß es.

Demnach kontaktierte die Familie des 40 Jahre alten Reservesoldaten Robert C. die Polizei bereits Anfang Mai, um auf eine Verschlechterung von dessen mentaler Verfassung aufmerksam zu machen.

„Sie waren besorgt um sein Wohlergehen und sagten, er habe Zugang zu Schusswaffen“, hieß es.

Die Polizei habe daraufhin Kontakt zur Militäreinheit aufgenommen und zu medizinischer Betreuung des Mannes geraten. Im September hätten Beamte auf Betreiben der Militäreinheit hin schließlich mehrfach erfolglos versucht, den Mann bei sich zu Hause aufzusuchen - und zu der Zeit auch einen Suchhinweis an andere Behörden herausgegeben, um ihn aufzuspüren. 

„Soldat könnte ausrasten“
Die „Washington Post“ schrieb, die örtliche Polizei habe im September einen Brief erhalten, in dem es hieß, dass ein Soldat, der mit Robert C. in der Armee-Reserve diente, glaubte, dass dieser „ausrasten“ und „ein Massaker anrichten“ könnte.

Mann erschoss 18 Menschen
Der Mann hatte in der vergangenen Woche in einem Freizeitzentrum und in einem Grillrestaurant in Lewiston im Bundesstaat Maine das Feuer eröffnet. 18 Menschen im Alter von 14 bis 76 Jahren wurden durch Schüsse getötet. Der Schütze entkam, seine Leiche wurde zwei Tage später gefunden.

Berichten zufolge war er Wochen in psychiatrischer Behandlung gewesen und soll sich eingebildet haben, Stimmen zu hören.

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