Eine Kolumne von Alexander Hofstetter.
Eine Fußball-WM in Brasilien, eine Fußball-EM in Deutschland, ein Formel-1-Rennen in Monaco, ein Tennis-Turnier in Wimbledon. Und eine Ski-WM in Österreich! Manche Dinge gehören einfach zusammen. 2025 ist es wieder so weit, steht die Goldjagd in Saalbach-Hinterglemm auf dem Programm. Eine WM, bei der es wieder Momente voller Gänsehaut und für die Ewigkeit geben wird.
Wie bei den letzten drei WM auf österreichischem Schnee 1991 in Saalbach, 2001 in St. Anton und 2013 in Schladming. Jeder rot-weiß-rote Sportfan erinnert sich zum Beispiel noch an den Slalom-Wahnsinn mit Gold für Marcel Hirscher vor mittlerweile mehr als zehn Jahren auf der Planai.
Und einige werden sich auch noch an die Sonnen-WM vor 32 Jahren in Saalbach erinnern. Bei der Österreich gleich fünf (!) Goldmedaillen holte. Eine davon durch Ulli Maier im Super-G. Jene unvergessene Salzburgerin, die im Jänner 1994 bei einem Sturz in Garmisch ums Leben kam.
Nun wird die Damen-WM-Strecke auf dem Zwölferkogel nach Maier benannt. „Sie wurde hier Weltmeisterin, das passt einfach“, sagt WM-Boss Bartl Gensbichler, der natürlich Rücksprache mit Ullis Familie hielt. Auch ehemalige Weggefährtinnen von Maier applaudieren zu diesem Schritt, Petra Kronberger, 1991 in Saalbach ebenfalls Weltmeisterin, bringt’s auf dem Punkt: „Eine Riesenidee.“
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