Erneuter Vorstoß

Ärztekammer will „Terminschwänzer“ abstrafen

Leben
07.06.2023 15:10

Die Ärztekammer hat am Mittwoch erneut dafür plädiert, Patienten zur Kasse zu bitten, falls sie nicht zu einem vereinbarten Termin in einer Ordination erscheinen. Nur bei Vorliegen triftiger Gründe für das Fernbleiben wolle man aber „selbstverständlich Kulanz“ walten lassen.

Es sei frustrierend, wenn Termine nicht abgesagt würden, wurde dieser Schritt in einer Aussendung begründet. Man könne sich dadurch nicht „der Situation anpassen“, erläuterte Dietmar Bayer, stellvertretender Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer.

„Als Kassenarzt bemüht man sich, die beste Versorgung trotz Zeitmangels zu leisten“, beteuerte er. Laut Kammer kommt es jedoch trotz „Online-Services mit einer Erinnerungsfunktion“ und „einfacher Stornierungsmöglichkeit“ immer wieder vor, dass erkrankte Menschen nicht erscheinen. Wüsste man Bescheid, könnte man andere Patienten einschieben. Darum plädiere man für eine Gebühr.

Abholstationen für rezeptfreie Medikamente geplant
Rezeptfreie Medikamente können künftig nicht nur in Apotheken, sondern auch an Abholstationen erworben werden. Diese müssen unmittelbar an die jeweilige Apotheke anschließen, wie am Dienstagabend im Nationalrat beschlossen wurde. Darüber hinaus wird die freie Apothekenwahl gesetzlich verankert.

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(Bild: kmm)



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