Nächster Stellenabbau

Jetzt streichen auch IBM und SAP Tausende Jobs

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26.01.2023 08:16

Als nächste Schwergewicht der Tech-Branche bauen der Computerkonzern IBM und Europas größter Softwarehersteller SAP mehrere tausend Arbeitsplätze ab. Es gehe um ungefähr 3900 Jobs, also rund 1,5 Prozent der weltweiten Belegschaft, sagte IBM-Finanzchef James Kavanaugh dem Finanzdienst Bloomberg. Bei SAP sollen im Rahmen einer Umstrukturierung rund 3000 Stellen wegfallen, wie Vorstandschef Christian Klein am Donnerstag mitteilte.

SAP wolle sich mit dem Jobabbau auf das Wachstum im angestammten Bereich mit Software zur Unternehmenssteuerung (ERP) konzentrieren, sagte Klein. Die Einschnitte werde es in anderen Bereichen geben. Finanzchef Luka Mucic gab an, dass es auch Kündigungen geben dürfte. Das Unternehmen wolle die jährlichen Kosten mit dem Schritt um 350 Millionen Euro senken. Diese Einsparungen dürften großteils erst 2024 zum Tragen kommen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte der Softwarehersteller mit einem ordentlichen Schlussquartal im Tagesgeschäft seine Jahresziele. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 8,03 Milliarden Euro zurück, der Jahresumsatz stieg auch dank der anziehenden Geschäfte mit Cloud-Software zur Nutzung über das Netz um elf Prozent auf 30,9 Milliarden Euro. 

Unter dem Strich sackte der Nettogewinn um gut zwei Drittel auf 1,71 Milliarden Euro ab, vor allem weil die Risiko-Beteiligungen an Start-ups nicht so viel Bewertungserträge beisteuerten wie zuvor.

Quartalsumsatz bei IBM stagniert
IBM meldete am Mittwoch für das vergangene Quartal einen Umsatz auf Vorjahresniveau von 16,7 Milliarden Dollar (rund 15,3 Milliarden Euro). Die Erlöse lagen damit etwas über den Erwartungen von Analysten. Der Gewinn wuchs unterdessen um 17 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar. 

IBM-Chef Arvind Krishna arbeitet daran, den IT- und Beratungskonzern stärker auf das Cloud-Geschäft auszurichten. Im gesamten vergangenen Jahr legten die Erlöse aus Cloud-Angeboten um elf Prozent auf 22,4 Milliarden Dollar zu.

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