„Unseren Klub gibt es seit 1947 - aber so etwas habe ich noch nie erlebt!“ Und die Kremser Handball-Legende Herbert Gruböck war als Spieler und Funktionär jahrzehntelang im Dienst des Traditionsvereins. Was war geschehen? Bei 12:13-Rückstand aus Kremer Sicht geriet die Lage im Fanblock von Vojvodina, von rund 100 Fans in die Wachau begleitet, außer Kontrolle.
Fäuste flogen ebenso wie Gegenstände - es fehlte nicht viel zur Eskalation. Betreuer und Spieler des European-Cup-Gegners sowie die Mama von Krems-Kapitän Simek (hat serbische Wurzeln) mussten beschwichtigend eingreifen, das gelang nur kurzfristig.
Der Europäische Verband drohte den Serben mit einer 0:12-Strafverifizierung, daraufhin wurde der Sektor der aufgebrachten Anhänger (teils vermummt und mit Kapuze über dem Kopf) geräumt, von 20 Polizeibeamten aus der Sporthalle geleitet.
Nach zehnminütiger Unterbrechung konnte das Spiel fortgesetzt werden. Krems wehrte sich mutig gegen den körperlichen robusteren Gegner, verlor knapp 27:29 - der Aufstieg ist kein Thema mehr.
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