Im Frühjahr 2021 waren Betriebsimpfungen gegen Covid-19 ermöglicht worden, aktuell werden sie laut Gesundheitsressort weiter gut angenommen. Bisher wurden in 40 Unternehmen fast 500.000 Dosen verabreicht. Für die Mitte September gestartete Herbstaktion würden fast nur Variantenimpfstoffe zur Auffrischung bzw. zum Abschluss der Grundimmunisierung nachgefragt. Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) machte sich über das Angebot der Post in Wien-Inzersdorf selbst ein Bild.
Für österreichweit tätige Betriebe mit Niederlassungen in mindestens fünf Bundesländern und mit mindestens 2000 Mitarbeitern kann weiterhin eine Impfaktion, durch das Gesundheitsministerium unterstützt, organisiert werden. Sie bietet einen einfachen Zugang zur Corona-Schutzimpfung direkt am Arbeitsplatz. Teilnehmende Betriebe sind zum Beispiel ORF, Erste Bank, Raiffeisen Bank, Bosch, Hofer KG, Spar, Metro, Porr, Porsche, Siemens, Voest, Verbund, Pensionsversicherungsanstalt und MedUni Wien.
Rauch wirbt wieder einmal fürs Impfen
„Impfen ist weiterhin die wichtigste Maßnahme gegen schwere Erkrankungen nach einer Covid-19-Infektion. Impfen rettet Leben“, sagte Rauch am Donnerstag bei einem Besuch des betrieblichen Impfens im Logistikzentrum Wien-Inzersdorf der Österreichischen Post AG. Dass es in vielen Fällen auch vor Long Covid schütze, sei noch zu wenig bekannt. Die Bevölkerung erwarte zu Recht, „dass die Post auch in Krisenzeiten immer für sie da ist“, betonte Post-Generaldirektor Georg Pölzl. „Tausende Impfungen und Gesundheitschecks in den letzten beiden Jahren“ zeigten, wie sehr die Postler das Gesundheitsangebot schätzten.
Impfen ist weiterhin die wichtigste Maßnahme gegen schwere Erkrankungen nach einer Covid-19-Infektion. Impfen rettet Leben.
Sozial- und Gesundheitsminister Johannes Rauch
Teilnehmende Betriebe hätten rückgemeldet, dass das Corona-Impfangebot „ein Gemeinschaftsgefühl geschaffen“ habe, hieß es aus dem Gesundheitsministerium. Oft könnten so auch „impfskeptischere Personen angesprochen und überzeugt werden“.








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