
Langeweile, Perspektivlosigkeit, schlechte Vorbilder, verzerrte Realitäten in den sozialen Medien und falsch verstandene Männlichkeit. Kleinkriminelle, minderjährige Banden, oft mit Migrationshintergrund und meist aus den sozialen Brennpunkten österreichischer Städte, werden spätestens seit den Eskalationen in der Halloween-Nacht zum politischen Thema. Doch kaum jemand denkt bei den hitzigen Diskussionen an die oft minderjährigen Opfer: Die Zahlen sprechen für sich.
Rund 200 Jugendliche hatten in der Halloween-Nacht in der Linzer Innenstadt Chaos und Zerstörung angerichtet, sogar mit Böllern und Glasflaschen wurden Passanten und auch die einschreitenden Polizisten, die mit einem Großaufgebot im Einsatz waren, beworfen. Besonders erschreckend: Die Teenager hatten sich zum Gewaltexzess über TikTok verabredet. Es gab 130 Anzeigen und Festnahmen. Die jungen Männer stammen vorwiegend aus Afghanistan, Syrien und Tschetschenien: Jenen, die sich in einem Asylverfahren befinden, wurde der Asylstatus umgehend aberkannt.








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