Skispringer Daniel Huber zwickt vor dem Weltcup in Wisla das Knie. Er bangt um den Saisonauftakt und meint: „Ich möchte eine Operation vermeiden.“
Nach dem letzten Trainingskurs stand Olympia-Held Daniel Huber am vorigen Donnerstag mit zwiespältigen Gefühlen im Auslauf der Bergisel-Schanze: „Springerisch war es echt cool. Ich kann vorne mitspringen.“ Allerdings zwickte nach den drei Einheiten wieder das rechte Knie. Der 29-jährige Salzburger hatte deswegen zuvor schon einen Monat das Schanzentraining ausgelassen: „Es hat mir die Grenzen aufgezeigt. Es ist wieder geschwollen.“
Mittlerweile sind die Beschwerden abgeklungen. Der Team-Olympiasieger will heute entscheiden, ob er am Wochenende beim Weltcup-Auftakt dabei ist: „Es muss passen. Ich möchte eine Operation vermeiden.“
Iraschko-Stolz fehlt
Im österreichischen Damen-Team wird ein großer Name beim Start im polnischen Wisla fehlen. Daniela Iraschko-Stolz verzichtete wegen ihrer Knieprobleme in der Vorbereitung auf Mattensprünge, die Ex-Weltmeisterin wird erst auf Schnee auf einer Schanze trainieren. „Wir wissen nicht, wann Dani zurückkehrt. Vielleicht geht sich ein Start Ende Dezember in Villach aus“, sagt Damen-Chef Harald Rodlauer.
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