Siege in acht Orten

SPÖ dominiert Bürgermeister-Stichwahlen klar

Burgenland
23.10.2022 18:04

Das Endergebnis der Bürgermeister-Stichwahlen steht fest: Die SPÖ holt sich acht von zwölf möglichen Ortschefs, drei gehen an die ÖVP und einer an eine Bürgerliste. 

Nachdem der Tag für die SPÖ mit Siegen in Loipersdorf-Kitzladen, Frankenau-Unterpullendorf und St. Andrä am Zicksee begonnen hatte, setzte sich am Nachmittag der Erfolgslauf weiter fort. Im Bezirk Neusiedl gab es zwei weitere Siege für die SPÖ. In Apetlon setzte sich Silvia Pitzl mit 50,8% gegen Amtsinhaber Ronald Payer (ÖVP) durch und in Weiden am See besiegte Heinrich Hareter den bisherigen Vizebürgermeister Christian Wandler (ÖVP) mit 57,7% der Stimmen klar.

Die knappste Entscheidung des Tages fiel in Forchtenstein: Alexander Rüdiger Knaak (SPÖ) gewann mit 50,1 Prozent der Stimmen. Sein Vorsprung auf ÖVP-Kontrahent Josef Neusteurer betrug ganze fünf Stimmen. 

In Mörbisch gingen 60 Prozent der Stimmen an Bettina Zentgraf von der SPÖ. Sie löst damit Markus Binder (ÖVP) als Bürgermeisterin ab: „Ich hatte schon tagsüber ein sehr gutes Gefühl, weil ich viel Zuspruch von den Wählern erhalten habe, und freue mich schon sehr darauf, mit der Arbeit zu beginnen.“

Außerdem gelang es Gerold Stagl (SPÖ) mit 54,9 Prozent seinen Bürgermeistersessel in Rust gegenüber Georg Seiler (ÖVP) zu verteidigen. 

In Deutschkreutz - wo das Ergebnis mit Spannung erwartet wurde - gewann Bürgermeister Andreas Kacsits von der ÖVP mit 50,6% und 26 Stimmen Vorsprung. „Vor uns liegen fünf herausfordernde Jahre. Jetzt wollen wir mit allen Fraktionen das Beste für Deutschkreutz herausholen“, so der Amtsinhaber.

Jubel bei der SPÖ, „Kein guter Tag“ für ÖVP
Nach Abschluss der Gemeinderatswahlen hält die SPÖ nun bei 95 Bürgermeistern, die ÖVP bei 71 und Bürgerlisten bei fünf. „Dieses sehr erfreuliche Ergebnis ist wirklich unglaublich“, freut sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil in einer ersten Reaktion. „Das heutige Wahlergebnis ist ein historisches für die Sozialdemokratie und wir freuen uns riesig“, so Landesgeschäftsführer Roland Fürst.

Enttäuschung herrschte hingegen bei der ÖVP: „Wie schon vor drei Wochen hat es auch heute wieder erfreuliche Ergebnisse, neben sehr knappen und schmerzlichen Verlusten gegeben. Leider ist heute kein guter Tag für die Volkspartei", sagt ÖVP-Landesparteiobmann Christian Sagartz. Globale Krisen, die die Bevölkerung verunsichern, eine SPÖ Alleinregierung, die ihre gesamte Allmacht in die Waagschale geworfen hat und der Gegenwind, der derzeit der ÖVP entgegenweht, seien nicht spurlos vorüber gegangen.

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